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Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften (ZSE)
Jahrgang VII, Heft 3-4 (2009) László Csaba Unintended Consequences of Crisis Management This contribution attempts to decipher the largely unintended, still predictable consequences of crisis management in the global economy. In a series of improvised, case-by-case and unilaterally demand-focused measures, governments tried to extend the Keynesian arsenal to a system whose basic features are unlike those of the national economy. While the collapse of output and employment, on par with the Great Depression, could indeed be averted, conditions for the resumption of sustainable finance and growth have been undermined. Dieser Beitrag versucht, die meist unbeabsichtigten, aber vorhersehbaren Konsequenzen des Krisenmanagements für die globale Ökonomie zu analysieren. Die Regierungen versuchten mit einer Reihe improvisierter und einseitig nachfrageorientierter ad-hoc-Maßnahmen, das keynesianische Arsenal auf ein System anzuwenden, das sich in wesentlichen Merkmalen von den nationalen Volkswirtschaften unterscheidet. Während ein Zusammenbruch der Wirtschaftsleistung und der Beschäftigung – zu dem es in der Weltwirtschaftskrise nach 1929 kam – verhindert werden konnte, wurde die Wiederaufnahme einer nachhaltigen Finanz- und Wachstumspolitik erschwert. |