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Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften (ZSE) /
Journal for Comparative Government and European Policy Jahrgang / Volume VI, Nr. / No. 1 (2008) Hans-Joachim Lauth Qualität und Konsolidierung der Demokratie im Osten Europas Fast drei Jahrzehnte nach dem Systemwechsel in Mittel- und Osteuropa wird der Stand der demokratischen Entwicklung einer näheren Betrachtung unterzogen. Auf Grundlage bestehender Datensätze zur Demokratiemessung zeigt sich eine beachtliche Qualität derjenigen jungen Demokratien, die inzwischen der Europäischen Union beigetreten sind. Dagegen liegen fast alle anderen postkommunistischen Staaten in Europa im Grenzbereich zwischen Demokratie und Autokratie. Eine differenzierte Bestandsaufnahme der demokratischen Konsolidierung der neuen EU-Mitglieder offenbart allerdings auch Schwachstellen im Bereich des Rechtsstaats, der politischen Parteien und der politischen Kultur. Die weitere demokratische Entwicklung in Mittel- und Osteuropa ist daher alles andere als selbstverständlich und verdient auch künftig genaue Beachtung. Three decades after the regime changes in Central and Eastern Europe, the state of the democratic development is being investigated. On the basis of quantitative data sets, there is evidence that states that have acceded to the European Union display a high quality of democracy, whereas nearly all other post-communist countries move in between democratic and autocratic rule. Nevertheless, a differentiated analysis of democratic consolidation of the new EU Member States highlights continuous weaknesses regarding the rule of law, the functioning of the political parties, and political culture as well. Therefore, further democratic development in Central and Eastern Europe should not be taken for granted and ought to be carefully observed in the years to come. |