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Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften (ZSE) /
Journal for Comparative Government and European Policy Jahrgang / Volume V, Nr. / No. 2 (2007) John Halligan Horizontal Coordination in Australian Government Government coordination has again become a salient issue internationally with the movement away from disaggregated solutions, but it seems to have acquired new perspectives and emphases. Australia has come late to this new wave of coordination which emphasises horizontal and “whole-of-government” approaches. Earlier experiments had occurred at the federal level – where traditional coordination still existed – but they were not well articulated and strongly supported. The federal government’s political agenda has been ambitious with highlevel commitment to a multi-layered approach that considers cultural change, and reflects a broader programme of integrated governance reform. Against this background, the article examines several types of horizontal coordination and their significance. Mit der Abkehr von stark ausdifferenzierten Verwaltungsstrukturen hat die Koordination des Regierungshandelns international an Bedeutung gewonnen, wird aber aus veränderten Perspektiven betrachtet und mit neuen Schwerpunkten verbunden. Australien wurde relativ spät von dieser neuen „Welle“ der Koordination erfasst, die horizontale Anstimmungen und einen gesamthaften Lösungsansatz betont. Zwar gab es bereits zuvor entsprechende Versuche auf der Bundesebene, doch waren diese weder besonders ausgeprägt noch erfuhren sie breite Unterstützung. Der spätere „whole-of-government“-Ansatz der Regierung war sehr viel ehrgeiziger und zielte auf ein mehrschichtiges Vorgehen, das auch den erkennbaren kulturellen Wandel berücksichtigt, zudem war er Teil eines breit angelegten Programms zur integrierten Reform des Regierungshandelns. Der vorliegende Beitrag untersucht unterschiedliche Typen horizontaler Koordination und deren Bedeutung. |